Pressemitteilung 3. Lauf IDM Nürburgring - Gerin SKM Team

Pressemitteilung 3. Lauf IDM Nürburgring - Gerin SKM Team
Podium Nürburgring

Lino stark mit Platz vier und sechs, Knobi nach Crash in Lauf eins Zweiter und Streckenrekord in Lauf zwei!
Für David Linortner war der Nürburgring nicht ganz Neuland, das Team konnte eine Woche zuvor auf der GP-Streckenvariante testen. Die IDM Strecke befuhr Lino am Freitag jedoch zum ersten Mal, vergangene Saison mußte der Wiener auf den IDM Lauf verzichten, da er um diese Zeit seine HTL-Matura ablegte. Mit Quali Ergebnis (P13) war der Youngster entsprechend seiner bisherigen
Trainingsleistungen trotzdem nicht ganz zufrieden. Teamkollege Knobloch konnte auf dieser Strecke schon einige Erfolge feiern, somit war auch der Steirer nicht ganz zufrieden mit dem dritten Startplatz – eine gute Ausgangsposition war Startreihe aber natürlich allemal.

Das Rennen zu Lauf eins wurde wie immer Samstagnachmittag ausgetragen. Der Meisterschafts-
führende Jesco Günther kam als Führender aus der Runde eins zurück, Linortner lag auf Rang fünf, Knobloch nur auf Rang sieben. Im Lauf der nächsten Runden konnte sich Linortner völlig unerwartet auf Rang zwei vorarbeiten, und verteidigte diese Position auch bis wenige Runden vor Schluss. In der Endphase des Rennens musste Lino nach einem Angriff des Meisterschaftszweiten Daniel Sutter weit gehen, und verlor zwei Positionen. Mit weniger als einer Sekunde Rückstand auf den zweitplatzierten Sutter beendete der Youngster das Rennen dennoch auf einem unerwartet starken vierten Platz. Weniger glücklich verlief das Rennen für Knobloch. Nach einem gewagten Ausbremsmanöver stürzte Knobi in Runde acht, und hatte Glück, dass er dabei unverletzt blieb – der direkt hinter Knobloch liegende Steirer Stefan Kerschbaumer konnte nicht mehr ausweichen, fuhr über Knobloch´s Fuß, und stürzte ebenso.

Günther Knobloch: „In Runde eins war ich in Lauf eins zu wenig aggressiv, und wurde zu
dem innen eingezwickt. Ich wollte dann schnell an der Dreier Gruppe vor mir vorbei.
Offensichtlich zu schnell – ich dachte, Moser hätte mich gesehen - offensichtlich nicht, er
wählte eine wesentlich engere Linie als die Runden zuvor, ich kam nicht vorbei und wir
kamen beide zu Sturz. Stefan konnte nicht ausweichen – welch ein Glück, dass ich den
besten Stiefel der Welt - den Carbon Stiefel von Daytona - tragen darf, sonst wäre wohl ein
Besuch im Krankenhaus angesagt gewesen. Meine Startrunde in Lauf zwei war gut, ich kam
direkt am Hinterrad von Jesco aus der ersten Runde. Wir konnten uns nach wenigen Runden
vom Rest des Feldes absetzen. An zwei Stellen war ich schneller als Jesco, die wollte ich ihm
aber nicht zeigen, sondern erst kurz vor Schluß vorbei gehen. Wurde leider nichts draus,
Rennabbruch fünf Runden vor Schluß auf Platz Zwei mit 3/10tel Rückstand, das war´s.

David Linortner: „Mit dem Qualifying war ich nicht zufrieden, mit den Rennen um so mehr.
In Lauf eins bin ich nur um wenige zehntel Sekunden am Podium vorbeigeschrammt, und
das von Startplatz 13 aus. Auch in Lauf zwei lief es sehr gut, ich hatte Kerschi bereits im
Visier, Sutter hatte ich sogar schon überholt, als die rote Flagge raus kam. Der Rennabbruch
kam mir sehr ungelegen, aber was soll man machen. In der Gesamtwertung bin ich nach
Platz vier und Platz sechs vor gekommen auf Platz fünf – genial!