Hattrick: Dritter Klassensieg in Folge für das Team Peugeot RCZ Nokia

Hattrick: Dritter Klassensieg in Folge für das Team Peugeot RCZ Nokia

Hattrick: Dritter Klassensieg in Folge für das Team Peugeot RCZ Nokia

Perfektes Teamwork war der Schlüssel zum Erfolg

Bohrer/Caillet/Nett feiern zweiten Saisonsieg in der Klasse SP2T

Englert/Frings/Piguet/Rueflin als Dritte auf dem Podium
Drittes Rennen, dritter Sieg auf der härtesten Strecke der Welt: Das Team Peugeot RCZ Nokia dominiert weiter die Klasse der Specials bis 1600 ccm mit Turbolader (SP2T) bei der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring.
Nach knapp vier Stunden Fahrzeit feierten dabei Michael Bohrer, Stéphane Caillet und Jürgen Nett in der Start-Nr. 387 ihren zweiten Saisonsieg. Den zweiten Peugeot RCZ Racing mit der Start-Nr. 392 lenkten Paul Englert, Timo Frings, Julien Piguet und Julien Rueflin auf Rang drei. "Nur dank unseres perfekten Teamworks haben wir heute gewonnen", sagte Olivier Perez, General Manager des Teams. "Unser letzter Boxenstopp war ein Traum und schließlich siegentscheidend."

Ab dem Start die Führung übernommen

Die abwechselnd nassen und trockenen Streckenbedingungen sowie zahlreiche Gelbphasen machten das Qualifying zum Lotteriespiel. Die vier Piloten der Nummer 392 waren mit Startplatz zwei zufrieden. Als viertes Fahrzeug von sieben genannten Startern in der Klasse ging die Nummer 387 ins Rennen. "Ich erwischte auch einen super Start und konnte direkt die Führung übernehmen", sagte Piguet. "Die Strecke war trocken und unser Peugeot lief einwandfrei. Die Schaltung, das Fahrwerk, die Bremsen und die Reifen von Kumho waren perfekt. Es war mein bislang schönstes und technisch gesehen rundestes Rennen auf der Nordschleife!"

Nach sieben Runden übernahm Rueflin das Volant und baute die Führung sogar weiter aus. "Es gab unzählige Unfallstellen und Gelbphasen. Dazu lagen überall auf der Strecke Trümmerteile herum", berichtete der Franzose. In der 14. Runde übergab Rueflin planmäßig an Englert. "Nach einer halben Runde bekam ich Zündaussetzer, da habe ich vorsichtshalber die Box angesteuert", sagte der Deutsche. Dort wurde ein geschmolzener Sensor, der zu dicht am Abgassystem verbaut worden war, als Ursache ausfindig gemacht. Nach nur 17 Minuten Standzeit und dank der hervorragenden Arbeit der Techniker konnte die Nummer 392 das Rennen wieder aufnehmen und wurde schließlich als Dritter abgewinkt. Perez: "Ein VLN-Sieg ist natürlich immer schön, aber unser Hauptaugenmerk gilt dem 24h-Rennen im Mai. Und auch aus diesem kleinen Malheur haben wir wieder gelernt. Und gewonnen haben wir als Team – ein tolles Erlebnis!"

Emotionale Achterbahnfahrt

Im Rennverlauf kämpfte das Trio Bohrer, Caillet und Nett mit gebremstem Schaum. "Uns fehlten gefühlt mindestens 20 PS zu den bisherigen Rennen, eher noch mehr", schilderte Bohrer. "Der RCZ lief ansonsten perfekt, gerade in den Ecken war ich richtig gut unterwegs, aber auf den Geraden fehlte einfach die Power." Nach dem Pech der Teamkollegen kämpfte nun die Nummer 387 mit einem Mini Cooper um den Klassensieg. Die rennentscheidende Szene lieferte dann der jeweils letzte Boxenstopp beider Fahrzeuge. "Die Out-Lap des Mini betrug 12.54 Minuten, unsere 11.44. Unsere Boxenmannschaft war der Hammer", schwärmte Caillet. "Das war heute doch eine ziemliche emotionale Achterbahnfahrt mit Happy End." Somit übernahm der Peugeot RCZ Cup die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Für das Team Peugeot RCZ Nokia war es der elfte VLN-Klassensieg in Folge.